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Ob im Fitness-Studio, mit einem Physioband oder dank Pilates: Wer seine Muskulatur aufbaut, stärkt u

Wirbelsäule stabilisieren

25.08.2015 von Daniel Lagger

Oft haben unspezifische Rückenschmerzen ihre Ursache in verkümmerten Muskeln des Rumpfes. Krafttraining kann helfen, sie wieder aufzubauen — vor allem jene Schichten der Rückenmuskulatur, die die Wirbelsäule stabilisieren. In einem Fitness-Studio lassen sich die unterschiedlichen Muskelpartien mithilfe der Geräte gezielt trainieren. Dazu bedarf es allerdings einer professionellen Anleitung etwa durch einen Physiotherapeuten. Zu Beginn des Programms sollte er die Leistungsfähigkeit des Kunden testen, einen Trainingsplan aufstellen und regelmässig prüfen, ob die Übungen an den Geräten korrekt ausgeführt werden, um gegebenenfalls gleich Hilfesteilung geben zu können. Studien haben gezeigt, dass chronische Schmerzen deutlich abnehmen und Betroffene im Alltag beweglicher werden, wenn sie acht bis zwölf Wochen lang ein- oder zweimal wöchentlich trainieren.

 Eine Alternative ist das Training daheim, etwa mit elastischen Latexbändern, die in verschiedenen Widerstandsstufen erhältlich sind. Mit den zumeist beigelegten Anleitungen lassen sich einfache Übungen für verschiedene Muskelgruppen praktizieren. Je kürzer der Nutzer das jeweilige Band fasst, desto mehr Kraft muss er aufbringen und desto grösser ist der Trainingseffekt. Da es aber keine Kontrolle durch einen Trainer gibt, besteht bei zu viel Ehrgeiz oder zu rasch ausgeführten Bewegungen die Gefahr der Überlastung. Auch Pilates kann bei Rückenproblemen helfen. Diese Methode der Körperkräftigung soll die Muskulatur der Körpermitte stärken, die Bewegungskoordination schulen und zu einer verbesserten Haltung durch optimale Ausrichtung der Wirbelsäule führen. Die Übungen werden konzentriert, fliessend und mit bewusst koordinierter Atmung ausgeführt. Allerdings erreicht man bei Dehnübungen und Training auf einem Fahrradergometer ähnlich gute Ergebnisse. Stets gilt: Erst sollte geklärt werden, dass Beschwerden nicht auf körperliche Ursachen zurückzuführen sind, etwa einen Bandscheibenvorfall. Treten nach den ersten Trainingseinheiten Schmerzen auf, die gestärkt stärker sind als bei einem Muskelkater, sollte unbedingt Arzt aufgesucht werden.




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